CMD: Kein Schicksal! 2. erweiterte Auflage

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56
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Komplett überarbeitet und erweitert: Die 2. Auflage des erfolgreichen Ratgebers zur CMD.
Neues Layout, große Abbildungen, neues Kapitel zur Ernährung und zahllose Detailverbesserungen.

Ein großes Problem bei der CMD ist, dass meist nicht wirklich Einigkeit darüber herrscht, wovon man eigentlich spricht. Nicht selten entsteht dabei eine kunterbunte Mischung an Konzepten, die einer geradlinigen Diagnose und Therapie im Wege stehen, die CMD gerät in den Bereich des Schicksalhaften. In diesem Buch wird ein in sich schlüssiges Konzept zu Funktion und Dysfunktion im Cranio-Mandibulären System erarbeitet, aus der ein logischer Ablauf bei der Diagnose und Therapie hervorgeht. 

128 Seiten, vollfarbig

Infokärtchen zum Buch mit Bestellabschnitt. Ideal für die Empfehlung an Kollegen, Patienten oder Leidensgenossen!
Das gleiche gibt es auch als
PDF-Datei zum verschicken.

  • Einführung

  • Was ist CMD überhaupt?

  • Wer leidet unter CMD?

  • CMD und Segmente

  • Cranio-Mandibuläre Funktion

  • Diagnose

    • Anamnese
    • Haltungsuntersuchung
    • Muskeluntersuchung
    • Untersuchung der Kiefergelenke
    • Intraorale Untersuchung
    • Tests
  • Initiale Therapie

  • Was kann ich selbst tun?

    • Faszienmassage
    • Muskelmassage
    • Triggerpunkt Behandlung
  • Was ist mit der Psyche?

  • Essen wir uns krank?

    • Kohlehydrat, Fett, Eiweiß
    • Der Säure-Basen-Haushalt
    • Die Verdauung
    • Artgerechte Ernährung?
    • Vitamin B12
    • Warum roh?
    • Empfehlungen für den CMD-Patienten
    • Ergänzungspräparate
  • Interdisziplinäres

  • Problemstelle Bissregistrierung

    • Klassische Bissnahmetechniken
    • Die Myozentrik
  • Individuelle Bissbehelfe

    • Myozeptor
    • Bissbehelfe aus Acrylat
    • Geklebte Schienen
    • Behelfe aus Acetalkunststoff
    • Der Bionator
  • Empfohlene Literatur

  • Glossar

Die Cranio-Mandibuläre Dysfunktion (CMD): Wenig bekannt und doch weit verbreitet!

Zähne sind komplex geformt. Kaum einer denkt darüber nach, wie unser Körper es schafft, diese steinharten Gebilde ungezählte Male jeden Tag punktgenau in Kontakt zu setzen, ohne dabei Fehler zu machen!

Wird uns dieses wenig beachtete aber hochkomplexe Bewegungssystem dann doch einmal bewusst, so meist durch Symptome die ihren wirklichen Ursachen kaum zuzuordnen sind. Der Betroffene leidet, aber man sieht ihm nicht an, woran! Widersprüchliche Thesen und abenteuerliche Therapieversuche machen sich breit, Stress für den Patienten, aber auch für den Zahnarzt, der seinem Patienten helfen möchte, in dessen Ausbildung dieses Thema aber allzu oft ausgespart wurde.

Statt als klar umrissene Funktionsstörung wird die CMD oft als Schicksal empfunden. Jedoch existieren einfache und logische Möglichkeiten, um die CMD zu erkennen, Zusammenhänge zu ergründen und zu einer effizienten Therapie zu finden.

Der erfolgreiche Ratgeber, jetzt komplett überarbeitet in der 2. erweiterten Auflage!

Rainer Schöttl war fast zeitlebens mit der Funktion, bzw. Dysfunktion, des Kausystems befasst: Schon als Schüler, bei Aushilfsarbeiten im Fortbildungsinstitut des Vaters, beim Studium der Zahnheilkunde in den USA, seit 1985 in seiner privatzahnärztlichen Praxis in Erlangen, als Leiter des Institut für Temporo-Mandibuläre Regulation, als Referent, Autor zahlreicher Fachveröffentlichungen und als Präsident des International College of Cranio- Mandibular Orthopedics, Sektion Deutschland, e. V..

Selbst als junger Mann über 15 Jahre lang von Schmerzproblemen geplagt, führte er seine Erkenntnisse aus der Myozentrik, der neuromuskulären Haltungs- therapie und anderen Fachbereichen zusammen, zum umfassenden Konzept der Cranio-Mandibulären Orthopädie, welches er in Fortbildungskursen an Kollegen aus dem eigenen und anderen Heilberufen weitergibt.

Die aus der eigenen Genesung gewonnene Zuversicht anderen von Leiden geplagten Menschen weiterzugeben, ist das Ziel seiner beruflichen Tätigkeit.

Für Auszüge aus der neuen Auflage, zusammengestellt als Leseprobe in Form einer PDF-Datei, klicken Sie bitte hier.

Der Zahnarzt ist frustriert. Er würde seiner Patientin so gerne helfen! Er hat alles probiert, nichts scheint bei ihr zu funktionieren. Im Gegenteil: Je mehr Zeit und Mühe er investiert, desto schlimmer scheint es zu werden! Die einschlägige Literatur ist auch keine Hilfe: Die typischen Techniken hat er längst versucht, und tolle Massenstatistiken helfen nichts, wenn die Patientin wieder auf der Matte steht und Hilfe einfordert. Er fühlt sich der Situation einfach nicht gewachsen, wurde dafür auch nicht ausgebildet. Ob er die teuere Investition für das Gerät, von dem heute schon der dritte Hochglazprospekt ins Haus flatterte, doch auf sich nehmen soll? Vielleicht würde das ja bei solchen Fällen endlich die Lösung bringen!

Auch die Patientin ist genervt. Alles scheint immer schlimmer zu werden, und es geht schon viel zu lange. Wie lange sie das noch mitmachen kann, weiß sie nicht. Und all das Geld, das die Sache schon verschlungen hat! Aber sie kommt mit ihrem Biss einfach nicht mehr zurecht, hat Schmerzen. Von ihren anderen abenteuerlichen Symptomen mag sie erst gar nicht berichten! Es meinen eh schon viele, sie habe einen Sprung in der Schüssel. Selbst der Ehemann geht auf Distanz und fragt sich, ob sie noch ganz normal im Kopf sei! Ob sie doch zum Psychiater sollte? Aber vor einem Jahr hatte sie noch keine Probleme. Alles fing erst an, als man an ihrem Biss herumgebastelte. Wäre man der Typ dazu, man könnte richtige Aggressionen gegen die Zahnärzte entwickeln!

Ein Drama, das sich täglich ungezählte Male abspielt. Ein Schicksal, das keines zu sein bräuchte!

Cranio-Mandibuläre Dysfunktion, kurz CMD: Ein Problem, unter dem viele leiden, von dem sich viele aber auch gar nicht vorstellen können, dass es das überhaupt gibt! Viele wissen nicht einmal wirklich, wie ein Zahn aussieht, oder wie er auf den Zahn im Gegenkiefer passt. Hauptsache kein Zahnweh!

Dabei sind Zahnschmerzen nicht das Problem. Dafür werden Zahnärzte gründlich ausgebildet und es gibt klare Richtlinien, wie man sie diagnostiziert und beseitigt. Zahnarzt, Spritze und Bohrer sind in den Köpfen der Bevölkerung fest miteinander verknüpft. Könnte man eine CMD einfach ausbohren, so wäre auch sie kein Problem!

Aber so einfach ist das hier nicht. Wo man auch hinsieht, im Internet, im Buchhandel, auf Vorträgen und Kursen: Es herrscht ein heilloses Durcheinander an Meinungen, Empfehlungen und Patentrezepten. Auch die Industrie hat den großen Bedarf auf diesem Gebiet entdeckt und wendet sich an Zahnarzt und Patient mit geschickt gestalteter Werbung. Obwohl nicht wirklich klar ist, um was es geht, schießen Curricula aus dem Boden und auch den attestierten „CMD-Spezialisten“ gibt es schon.

Dem etwas distanzierten Betrachter ist aber nicht entgangen, dass Erkrankungen, die mit einer CMD assoziiert werden, über die vergangenen Dekaden immer mehr zugenommen haben, fast, als werden sie mehr, je mehr Wirbel darum gemacht wird!

Ein Problem und völlig konträre Therapieempfehlungen. Eine so genannte „Aufbissschiene“ darf nur im Oberkiefer eingegliedert werden. Für andere im Unterkiefer. Der Aufbiss muss auf die vorderen Zähne begrenzt sein. Für andere auf die hinteren. Eine Front-/Eckzahnführung muss sie haben, bei anderen muss es eine Gruppenführung sein. Und wieder andere halten solche Bissbehelfe insgesamt für Quatsch. Die einen sehen das Problem in Zahnherden und ziehen Zähne, die anderen sehen es in Giften aus der Umwelt oder aus Zahnmaterialien und entfernen sämtliche metallhaltige Restaurationen. Wieder andere behaupten, es gäbe die CMD nicht wirklich und jede Therapie, die über das Auflegen eines warmen Waschlappens hinausgehe, sei pure Abzocke. Manche sehen es als eine psychische Entgleisung, andere verschreiben trizyklische Antidepressiva gegen so genannte „chronifizierte Schmerzen“, mit allerlei Nebenwirkungen. Wieder andere sehen das Problem in okklusalen Vorkontakten und starten akribische Einschleifsitzungen. Manche diagnostizieren es mit Axiographie oder im Artikulator mit der so genannten „instrumentellen Funktionsanalyse“, andere mit den Mitteln der Kinesiologie, wieder andere mit Reflextests. Und so könnte man die Beschreibung der Gegensätze beliebig weiterführen. Gemeinsam haben sie oft nur die jeweilige Überzeugung, alleine die wirkliche Ursache der CMD erkannt zu haben.

Vielleicht sollte man aber erst einmal definieren, wovon man bei der CMD überhaupt spricht?

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